Disco-Style

 

Die Disco-Mode der 70er Jahre war die erste reine Club- und Tanzmode. Gleichzeitig zog mit ihr zum ersten Mal ein Dresscode sowie eine harte „Tür-Politik“ der Clubs in die großen Metropolen ein. Die Discoszene grenzte sich somit stark von allen anderen Stilen und Jugendszenen ab.

Die Disco-Mode ist nur für Wochenende gedacht. Nach einer harten Woche findet dort das richtige Leben statt. Filmtitel wie „Saturday Night Fever“ oder „Thank God it’s Friday“ unterstreichen dieses Lebensgefühl. Die Kleidung ist deshalb auch nur für die Discos gedacht und nicht für Außenräume oder das tägliche Leben tauglich. Die neuen großen Discos dieser Zeit waren mit Discokugeln, Lichtorgeln, Stroboskopen, Schwarzlicht, Nebel und sogar einer von unten beleuchteten Tanzfläche ausgestattet. Die Körper sollten im Tanz so gut wie möglich präsentiert werden und die Beleuchtung der Beine zeigt, wie wichtig ein gutes Selbstbewusstsein in diesen Discos war. Ebenso wichtig war deshalb eine perfekte Kleidung, die auch erotische und exotische Posen erlaubte, z.B. in hautengen Kleidungsstücken wie Catsuits, die ähnlich saßen wie ein Gymnastikanzug und aus elastischen Kunstfasern bestanden.

Durch die eng geschnittene Kleidung mit dem voluminösen Auslaufen im Schlag, wirkte die ganze Körpersilhouette unproportional, was noch durch die hohen Plateauschuhe unterstrichen wurde. Man bekam außerdem einen leichten Eindruck des Schwebens. Wegen der vielen Lichteffekte, wurden bei der Kleidung schimmernde und reflektierende Materialien wie Satin, Lurex und PVC bevorzugt. Farblich musste es natürlich bunt und knallig sein, aber auch Silber und Gold wurden im Kontrast dazu gern genommen. Zusammen mit den passenden Accessoires und Schminke (Lipgloss) wurde der Körper zu einer Licht reflektierenden Discokugel. Ein Überblick über die Hits und Musik Chart der 70er dieser Zeit findest du auf "Top10 Musik Charts".

 

Quelle:

http://www.mode-der-70er.de/disco.html

 

Bearb.: Daniel B., Alex C.